Wir sind eine - nicht als Verein, Bürgerinitiative o.Ä. eingetragene - freie Gemeinschaft von Niederndorfer Bürgern mit 6 nicht politisch tätigen Initiatioren und ursprünglich ca. 70 Unterstützern und haben uns zusammengeschlossen, mit dem Ziel, die Neueröffnung des Steinbruches in Niederndorf zu verhindern. Unsere Freie Bürgergemeinschaft verfolgt keine politischen Interessen, sondern agiert ausschließlich als Interessensvertretung der BürgerInnen von Niederndorf.
Unserer Ansicht nach sind nicht nur die direkten Anrainer (z.B. in der Hölzelsau und im Dorf) von der Problematik "Steinbruch" mit seinen direkt Folgen wie Verkehrsbelastung, Lärm und Schmutz sowie Zerstörung der Häuser durch Sprenungen betroffen, sondern es betrifft jeden Niederndorfer und jede Niederndorferin:
Der Schwerverkehr belastet sämtliche Strassen in Richtung Steinbruch, die Bundesstrasse von Ebbs kommend, jene von der Autobahn als auch die von Richtung Sebi. Alle unsere Kinder gehen im Zentrum von Niederndorf zur Schule, genau dort, an den Nadelöhren Ghf. Gradl oder Ghf. Post, also direkt auf dem Schulweg, wird der meiste Schwerverkehr durchgeführt werden soll. Es ist also eine große Sicherheitsgefährdung für unsere Kinder.
Der entstehende Feinstaub beim Höhenabbau wird vom Wind über das ganze Dorf hin getragen und wie man weiß, ist Feinstaub sehr gesundheitsschädlich; in großen Zentren wie München tut man alles um ihn loszuwerden, wir in Niederndorf holen ihn uns her!
Viele von den Niederndorfern nutzen das Naherholungsgebiet Hechenberg, Hölzelsau und Rundweg oberhalb des alten Steinbruches für Spaziergänge, kleine Wanderungen und Radtouren; wenn der Steinbruch erst eröffnet hat, ist es vorbei damit. Sprengungen, der schwere LKW Verkehr und der Lärm der Brecher und Maschinen machen einen erholsamen Spaziergang unmöglich.
Und wenn der gesamte Wald oberhalb des jetzigen Steinbruches gerodet wird, fehlt der natürliche Windschutzgürtel für die angrenzenden Wälder (Windschlag) und der Schutz gegen starke Winde Richtung Dorf die aus dem bayrischen Inntal kommen.
Wir sind der Meinung, dass der Steinbruch ein Thema ist für jeden Niederndorfer, egal ob er im Dorf, in der Au, in Sebi oder in der Hölzelsau wohnt und deshalb wollen wir für ein LEBENSWERTES NIEDERNDORF kämpfen und hoffen auf Eure Unterstützung.