Auswirkungen - Umweltzerstörung

Der Wald - Lebensraum zum Durchatmen!

 

Lt. Tiroler Forstverein bedeutet Wald mehr als die Summe aller Bäume. Dieser Ausspruch gilt in einem Gebirgsland wie Tirol ganz besonders. Einheimische und Gäste sind auf die vielfachen Wirkungen gesunder und ökologisch stabiler Wälder angewiesen. Das Österreichische Forstgesetz kennt vier Wirkungen des Waldes...

 

Der Wald wird weiter als wirksamster natürlicher Umweltschutz bezeichnet, insbesondere steht der Wald für Klares Wasser zum Trinken, reine Luft zum Atmen, Lebensraum für Tiere und Pflanzen, Erholung und Entspannung für alle.

 

Eine Neueröffnung oder Erweiterung des Steinbruchs würde zur Folge haben, dass ein geschlossenes und wichtiges Naherholungsgebiet zwischen Hechenberg, der Erler Strasse zu den Auen, bis hin zu den Forstwegen des Riedhäuselberges und angrenzenden Erler Berg sowie Niederndorfer Berg auf unbestimmte Zeiten auseinander gerissen werden würde.

 

Viele Niederndorfer Bürger und Bürgerinnen aber auch Leute aus der Umgebung sowie Feriengäste aus dem Ausland würden, ab dem Zeitpunkt wo der Steinbruch neueröffnet werden sollte,  eine andere, zerstörte, ja lebensfeindliche Umwelt vorfinden, die auf Generationen einen Felskrater riesigen Ausmasses hinterlassen würde.

 

Ansässige Wildtiere und Vogelpopulationen (Rehe, Sing- und Greifvögel,...) würden weitgehenst vertrieben werden. Ein seit Jahrhunderten bestehendes Biotop von seltenen Feuersalamandern wird vernichtet. Angrenzende Wälder werden durch Schmutz und Staub, der sich tagtäglich wie Zement auf die umliegenden Bäume niederlässt, stark beeinträchtigt werden.

 

In Zeiten des Klimawandels, wo jeder Baum eine wichtige Funktion als Luftfilter und dergleichen mehr erfüllt, wo Naherholungsräume immer knapper werden, wo von den Menschen immer mehr an Leistung abverlangt wird und diese deshalb auf eine saubere und intakte Umwelt angewiesen sind, und wo wir uns eigentlich sagen müssten, dass wir  "die Erde nicht von unseren Vorfahren geerbt, sondern nur von unseren Kindern geliehen haben" (Zitat Sitting Bull, Lakota Indianer), sollten wir uns da nicht fragen, wofür das alles geopfert werden soll?

 

Sollte sich vielmehr nicht die öffentliche Hand, vor allem aber die Niederndorfer Gemeindeführung unter Bürgermeister Ritzer Christian die Frage stellen: "Ist es das wert, dass ein Lebensraum für anwohnende Menschen, Tiere und Pflanzen auf unbestimmte Zeit vernichtet werden soll, nur mit dem Argument, dass der geplante Steinbruch von wesentlichem öffentlichen Interesse sei, von dem alle wissen, dass nur 15% an Wasserbausteinen gewonnen werden können, der Rest einzig und alleine aus Profitgründen des Betreibers für 14 Jahre und darüber hinaus abgebaut werden soll ?! "

 

Für die Menschen im Allgemeinen aber auch für die Niederndorfer Bevölkerung im Besonderen und allen jenen Erholungssuchenden ginge eine wesentliche "Energiequelle zum Auftanken", ein Lebensraum zum Durchatmen Zeit seines Lebens verloren.

 

Fest steht, dass der von der Gemeinde zugestimmten und geplanten Neueröffnung des Steinbruchs weitere 33.000 m2 an geschlossenen Waldgebiet zum Opfer fallen sollen. Damit würde sich die gerodete Waldfläche auf mehr als 63.000 m2 verdoppeln. Für die Niederndorfer Gemeinde hätte das insgesamt zur Folge: 

 

 

 

Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss verschmutzt und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.
(Häuptling Seattle, Cree-Indianer, 1851)

 

 

 


 

 


 

 

 

 



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